Mobilität

Autofreies Leben ist nicht so schwer - Das Umweltbundesamt gibt auch Pedelecs eine gute Note

(8.9.2014) Radfahren liegt im Trend. Die Bundesregierung will den Radverkehr bis 2020 von 10 Prozent auf 15 Prozent steigern.

Dieses Ziel kann auch durch die erhöhte Nutzung von E-Rädern erreicht werden. Gleichzeitig sind die neuen Räder ein wichtiger Baustein für nachhaltige Mobilität in Städten. Auf Deutschlands Straßen gibt es bereits jetzt 1,6 Millionen davon, Tendenz steigend. Insbesondere Fahrräder mit Elektrounterstützung, die sogenannten Pedelecs, könnten schon bald viele PKW  ersetzen. Pedelecs werden nicht wie E-Bikes ausschließlich durch Motorkraft, sondern durch Muskelkraft angetrieben.

Pedelecs sind bei Entfernungen bis zu 10 Kilometer das schnellste Fortbewegungsmittel im Stadtverkehr. In Anbetracht dessen, dass die Hälfte aller Fahrten nicht länger als 5 km sind, ist das Pedelec insbesondere für Berufspendler aus Sicht des Umweltbundesamtes eine echte Alternative.

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Neue Broschüre: Wohnen in der Radlhauptstadt

Wohnen in der Radlhauptstadt TitelblattWohnen in der Radlhauptstadt – Plädoyer für einen fahrradfreundlichen Wohnungsbau, am Beispiel Prinz-Eugen-Park (PDF herunterladen)

Die Broschüre dokumentiert die Veranstaltung »Von Wien lernen: Wohnen im Radlpalast«

Sie stellt eindringlich klar, dass München, als wachsende Stadt und als Stadt im Klimawandel nicht massenhaft weitere Autostellplätze braucht, sondern eine Infrastruktur für das ohne externe Energie funktionierende Verkehrsmittel Fahrrad.

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"Von Wien lernen: ein Radl-Palast für München"

Unsere Fachveranstaltung am 26. Oktober hat Mut gemacht:

Christoph Chorherr hat sehr anschaulich und lebendig die autofreien und radlerfreundlichen Projekt in Wien vorgestellt, die beim Publikum auf große Zustimmung stießen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass auch München von solchen Projekte nur profitieren kann und eine Anpassung der Stellplatzrichtzahlen längst überfällig ist.

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Autofreie Mobilität

Interessante Berichte, wie man auch als Familie mit Kindern autofrei mobil sein kann, finden sich in der neuesten Ausgabe von Fahrradzukunft.de, der Onlinezeitschrift des Vereins Fahrradzukunft e.V.
In der Redaktion sind allesamt hervorragende Experten in Sachen Fahrrad, die unabhängig und rein ehrenamtlich berichten. Manchmal ;-) allgemeinverständlich, stets authentisch aus erlebter Erfahrung geschrieben, kommen oft auch ambitionierte Fahrradbastler und echte Technikfreaks genauso wie Verkehrsexperten zu ihrem Recht. Wer keine Ausgabe versäumen will, kann sich registrieren lassen und bekommt dann automatisch eine Email mit dem Hinweis auf die neue Ausgabe.

In der Einleitung zu Ausgabe 8 (März 2009) heißt es:

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Thesenpapier: Autofreies Wohnen – Alternative Mobilität

Wer ist die Initiative „Wohnen ohne Auto“?

„Wohnen ohne Auto“ ist eine Initiative von Münchner Umwelt- und Verkehrsverbänden, die 1995 gestartet wurde. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass es einerseits viele Haushalte gibt, die über kein eigenes Auto verfügen und damit ihre Mobilität in einer überdurchschnittlich umweltfreundlichen Weise organisieren, dass aber andererseits Stadtplanung und Wohnungswirtschaft diese Gruppe ignorieren. Die Initiative versteht sich eher als Vermittlerin zwischen den Akteueren und will Projekte „anschieben“; sie tritt selbst nicht als Bauherr auf.

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Nachhaltige Stadtentwicklung: das Beispiel Wohnen ohne Auto

(aus 'Münchner Stadtgespräche Nr.17 / Juli 2000', die Zeitschrift des Umweltinstitut München e.V.)

Auf der Konferenz "StadtVisionen", die im letzten Herbst in Freiburg stattfand, wurde ausführlich das Thema "nachhaltige Stadtentwicklung" diskutiert. Dabei wurden zehn Thesen entwickelt, die eine nachhaltige Stadt kennzeichnen.

In den meisten modernen Städten stellt das Thema "Verkehr" eines der zentralen Probleme der Stadtplanung dar. Eine Entwicklung mit dem Prädikat "Nachhaltigkeit" muss daher darauf abzielen, hier Lösungen zu finden, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Ansprüchen gerecht werden. Damit lautet eine der zentralen Forderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung: "Die nachhaltige Stadt setzt zukunftsfähige Mobilitäts- und Verkehrskonzepte um".

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Freizeitmobilität - ohne Auto?

(aus 'Münchner Stadtgespräche Nr.11 / Mai 1999', die Zeitschrift des Umweltinstitut München e.V.)

"Da hat man nun ein so unkultivierbares Zuhause, und dann fehlt einem auch noch das Auto, um es verlassen zu können."

Freizeitmobilität nimmt zu. Bereits heute werden ca. 40% aller Wege und 50% aller Personenkilometer in der Freizeit zurückgelegt.

FUHRER/ KAISER untersuchten die Hintergründe der Freizeitmobilität am Beispiel der Stadt Bern (Schweiz) und fanden heraus, daß die Ursachen der zunehmenden Freizeitmobilität in der ”Unkultivierbarkeit” des Zuhauses liegen. Die erhöhte Mobilität in der Freizeit ist also Folge eines Wohnproblems.

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Autofreie Stadtquartiere

(aus 'Münchner Stadtgespräche 3/1997', die Zeitschrift des Umweltinstitut München e.V.)

Beim Verkehr verhält sich die Bevölkerung weitaus intelligenter als die Politik es wahrhaben will. Dieses intelligente Verkehrsverhalten zu fördern ist ein vordringliches Anliegen der Initiative "Wohnen ohne Auto", einer Gemeinschaftsinitiative Münchner Umwelt- und Verkehrsverbände.

mmer mehr Menschen legen Wert auf gesundes Wohnen und ein attraktives, d.h. grünes und ruhiges, Wohnumfeld.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen durch Neubauprojekte in der Stadt werden von den Anwohnem nicht mehr akzeptiert.

 

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