Autofrei Wohnen in Freiham und anderswo.

Die Ausschreibung für Freiham für Baugemeinschaften soll am 19. April 2018 kommen. Sie können hier nachschauen.

Auch südlich der Schwere-Reiter-Straße (Kreativquartier) rechnen wir (noch) 2018 mit einer Grundstücksausschreibung. Die Lage, innenstadtnah und öffentlich gut angebunden, neben dem Olympiapark, eignet sich für ein ganzes autofreies Wohnquartier. Leider hat die Stadt im Bebauungsplan schon wieder reichlich Tiefgarageneinfahrten eingezeichnet. Nur 1 Grundstück soll an Baugemeinschaften gehen.

Während in Freiham die 5 Baugemeinschaftsgrundstücke ziemlich groß sind (die Stadt stellt sich 26 - 70 Wohneinheiten vor) wird an der Schwere-Reiter-Straße/Infanteriestraße die Größe eher 18 - 25 Wohneinheiten betragen.

Autoverkehr für Kommunen dreimal so teuer wie Bus und Bahn

17.02.2018 15:25 Uhr
Der Autoverkehr in einer deutschen Großstadt kostet die öffentliche Hand und die Allgemeinheit dreimal so viel Geld wie Bus und Bahn. Das hat der Kasseler Verkehrswissenschaftler Carsten Sommer in einem Forschungsprojekt ausgerechnet. Er hat eine Methode entwickelt, mit der Kommunen die Kosten der Verkehrssysteme Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Pkw, Lkw, Rad- und Fußverkehr in ihrem Gebiet ermitteln können.

Dabei werden Kosten für Infrastruktur wie Straßen, Schienen und Haltestellen berücksichtigt, aber auch Folgen von Lärm, Umweltverschmutzung und Unfällen. "Wir betrachten dabei nicht ein Verkehrsprojekt isoliert, sondern das Gesamtsystem und die Effekte einer Einzelentscheidung auf das Ganze", erklärt Sommer.

Hilft kostenloser Nahverkehr, um die Zahl der Autos in Städten zu verringern?

Ganz so einfach sei das nicht, meint Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher.
Kostenloser öffentlicher Nahverkehr - davon hält der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher von der Technischen Universität Wien nichts. Zumindest dann, wenn es vor allem darum geht, dadurch den privaten Autoverkehr zu verringern.
Nur sehr wenig Wirkung sei bisher mit Versuchen erzielt worden, wenn nur die Kosten weggestrichen worden seien, sagt er. "Hingegen sind Preisveränderungen immer mit Verhaltensänderungen verbunden, allerdings nur dann in der Richtung, die erwünscht wird, wenn man entsprechende Maßnahmen im Autoverkehr ergreift. Das heißt: Kein kostenloses Parken mehr im gesamten Stadtgebiet, Verringerung der Angebote an Parkraum, eine Einführung von 'Verkehrserreger-Abgaben' bei Shopping-Center oder großen Garagen - dann beginnt der Autofahrer, sich nach Alternativen umzusehen", sagt er.

Radio und Videos

 ein paar Ideen für autofreies Leben.
Die Schokofahrt 2018 bringt fair gehandelte Schokolade.
Eine Woche ohne Auto - ein Experiment - gemischtes Ergebnis. 
Autofrei in Münster - Weißenburgsiedlung
Es geht gut, nicht nur in Köln - autofreie Städte.
Nochmal Köln, aus koreanischer Sicht.
Oder die alte Kaiserstadt Wien - Besser leben in Floridsdorf - Statt Garage vielerlei.
Tour de Natur - durch den Autobahntunnel an der Weser - voll wieder das Demo-Feeling.

Car Sharing-Gesetz in Kraft

(Berlin, 01.09.2017) Der Bundesverband CarSharing e.V. stellt seine politischen Forderungen für die nächste Legislaturperiode vor. Aktuelle Kritik äußert der Verband am Bundesverkehrsministerium: Die Umsetzung des Carsharinggesetzes (CsgG) werde unnötig verzögert.

Fünf Forderungen des Bundesverband CarSharing e.V.: Weiterlesen

WOA freut sich über Helfer

Liebe WOA-Fans,

immer wieder stehen wir vor Herausforderungen. Unser kleines Team freut sich über Unterstützung: Menschen ansprechen, Texte schreiben, den Computer dressieren, Wege zu wichtigen Partnern bahnen, wichtige Informationen weitergeben, Infostände. Immer wieder fraget die Presse, weil sie autofreie Menschen interviewen will.   ...  Wollen Sie mithelfen?

Unser Ziel: eine Stadt mit wenig Kfz-Verkehr und gesunde Wohnverhältnisse für alle - Ihr Ziel: in einem autofreien Wohnumfeld sicher und ruhig wohnen.

"Autos in den Städten sind so was von gestern" schreibt die Zeit

Es wird dringend Zeit, die Städte von privaten Pkw zu befreien.
Ein Gastbeitrag von Weert Canzler und Andreas Knie 2. April 2017

[Autos stehen 94 Prozent ihrer theoretisch nutzbaren Zeit einfach nur herum, meist auf öffentlichem Grund.
Feinstaubalarm, Dauerstaus, Parkplatzsuche, Lärm und kaum Platz für Fußgänger und Radler: Das sind die Folgen der Massenmotorisierung. Die autogerechte Stadt ist ein längst überholtes Leitbild aus den 1960er und 1970er Jahren, doch die Ergebnisse seiner Umsetzung spüren wir heute mehr denn je. Die Schäden sind immens, nicht nur für die Luft in den Städten, die der Redensart nach eigentlich frei machen soll. Das Wohnen an lauten Straßen bringt Krankheiten, Wohnbezirke werden durch breite Straßen zerschnitten, Kinder und Alte in Parks und umzäunte Spielplätze verbannt.

Seiten

Wohnen ohne Auto RSS abonnieren